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Versorgungslücke

Auf Grund der meist nur unzureichenden gesetzlichen Versicherungsleistungen entsteht besonders für Gesellschafter-Geschäftsführer eine erhebliche Versorgungslücke. Denn Einkommensteile oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze werden bei der gesetzlichen Rente nicht berücksichtigt. Weder in Form heutiger Beiträge, noch in Form zukünftiger Leistungen. Daraus folgt, dass selbst bei der regelmäßigen Zuführung von Höchstbeiträgen zur Rentenversicherung, sich für Jahreseinkommen ab ca. 80.000 EUR Versorgungslücken in Höhe von rund 45% und mehr des letzten Bruttoeinkommens ergeben. Tendenz steigend.

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Versorgungslücke

Hat der Geschäftsführer sich frühzeitig von der Sozialversicherungspflicht befreien lassen und vorher nur kurze Zeit in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, würde sich die Versorgungslücke im Alter noch stärker auswirken.  Auch die staatliche Förderung zum Aufbau einer eigenfinanzierten, kapitalgedeckten Zusatzversorgung (Riester-Rente) schafft keine Abhilfe, da lediglich gesetzlich Pflichtversicherte dem steuerlich geförderten Personenkreis hinzugerechnet werden. Sozialversicherungsfreie Gesellschafter-Geschäftsführer können die Riester-Förderung nicht in Anspruch nehmen.

Durch drastische Einschnitte der gesetzlichen Leistungen bei Erwerbsminderung können im Fall der Berufsunfähigkeit ebenfalls gravierende Lücken entstehen. Auch hier ist es notwendig, bedarfsorientierten Versicherungsschutz eigeninitiiert aufzubauen.

Fazit
Je höher das Gehalt, desto größer die gesetzlichen Versorgungslücken: Besonders für Gesellschafter-Geschäftsführer ist es somit außerordentlich wichtig, die Versorgung auf einer soliden Basis aufzubauen und steuerbegünstigte, betriebliche Versorgungsbausteine einzubinden.

Stefan Sotzek

Versicherungsfachwirt (IHK)
Gesellschafter-Geschäftsführer
Telefon: +49 (0) 561 / 475 968-17
Fax: +49 (0) 561 / 475 968-28
E-Mail an Stefan Sotzek

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