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Schadenbeispiele

Eine Studie der KPMG und des CFIS beleuchten das Sicherheitsgefühl in deutschen Unternehmen, das zwar der tatsächlichen Sicherheitslage entspricht, sich aber nicht in entsprechenden Vorsorgemaßnahmen niederschlägt.

Gemessen an der Wirtschaftsleistung sind die Schäden von Cyberkriminalität in Deutschland weltweit am höchsten

2015: 40% der Unternehmen sind von E-Crime betroffen

Das Risiko eines Cyberangriffs für deutsche Unternehmen liegt bei 98%

Weniger als 10% der Unternehmen haben eine Cyber-Police

70% der Unternehmen rechnen mit einem in den kommenden zwei Jahren steigenden Risiko, Opfer von E-Crime zu werden.

Was bedeuten diese Zahlen für Ihr Unternehmen?

Es bedeutet, dass ein sehr hohes Risiko besteht, jedoch keine Bereitschaft vorhanden ist, sich gegen dieses Risiko abzusichern.

Nicht nur wir, sondern auch Studien belegen, dass das Risiko sehr hoch ist und eine Versicherungslösung auf Grund der möglichen Schadenzahlungen unerlässlich ist. Durchschnittliche Gesamtschadensummen belaufen sich auf ca. 370.000 EUR.

Egal ob Privat oder Gewerblich, es gibt Versicherungen, die so gut wie jeder besitzt.

Phishing:

Auf Grund einer fehlerhaften Verlinkung in einer Mail erhalten erpresserische Banden Zugriff auf Ihre Bankdaten. Mit diesen Bankdaten erwerben Sie Gegenstände aus dem Internet bzw. heben das vorhandene Geld an einem ausländischen Bankautomaten ab. Mit Anwalts- und Gerichtskosten kann sich ein solcher Schaden schnell 100.000 EUR kosten.

Digitale Erpressung:

Durch einen Trojaner sind Ihre Computer durch den Krypto-Trojaner Locky gesperrt. Das Perfide bei sog. Krypto-Trojaner ist, dass Ihre Daten auf dem Computer verschlüsselt werden und Sie dazu verpflichtet werden eine Summe X je infizierten Computer zu bezahlen um an Ihre Daten zu gelangen. Eine extrem schlimme Form eines Krypto-Trojaner löscht ein Teil Ihrer Daten stündlich bis nichts mehr vorhanden ist. Alleine um Ihre Daten wieder herzustellen benötigen Fachkräfte mehrere Tage. Die Kosten für einen solchen Einsatz belaufen sich auf mind. 40.000 EUR.

Mailbombe:

Bei einer Mailbombe wird Ihr Server überlastet und zum Absturz gebracht. Neben einer Anfallenden Server-Wartung werden noch spezielle Techniker benötigt um die Flut an E-Mails zu bändigen damit der Server nicht erneut abstürzt. Ein solcher Vorgang benötigt ca. einen halben bis ganzen Tag. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ab 10.000 EUR aufwärts. Zusätzlich können Ihre Mitarbeiter nicht arbeiten. Hierdurch entsteht Ihnen noch einen Eigenschaden, da Löhne und Gehälter weiterbezahlt werden müssen. Bei einem Tagessatz von ca. 150 EUR je Mitarbeiter erhöht sich die Schadensumme zusätzlich. Was noch im Schadenfall beachtet werden muss ist die Tatsache, dass Ihnen eiliges Geschäft abhanden gekommen ist. Da E-Mails von Kunden oder Interessenten nicht beantwortet werden konnten, ist ein größerer Auftrag, wegen einer versäumten Frist an einen Mitbewerber gegangen. Der zusätzliche Umsatzverlust kann schnell 150.000 EUR betragen.

DoS-Attacke:

Die DoS-Attacke ist eine erweiterte Form der Mailbombe. Hierbei werden sämtliche Dienste Ihres Unternehmens lahm gelegt, obwohl diese funktionieren sollten. Für die Beseitigung dieses Problems benötigt ein Expertenteam mind. 2 Tage. Die anfallenden Kosten rein für den Einsatz können schnell 80.000 – 100.000 EUR kosten.

Datenmissbrauch:

Im Fall Sony wurden Kundendaten öffentlich gezeigt. Der hierdurch entstandene Schaden belief sich auf mehrere Millionen Euro. Der Datenmissbrauch muss sich nicht zwangsläufig nur auf Ihre eigenen Daten belaufen. Vielmehr sind Ihre gespeicherte Daten Ihrer Kunden interessant. Neben dem Unternehmen werden oft Kontodaten, Geschäftsführerdaten, etc. gespeichert. Mit diesen Datensätzen können Ihre Kunden geschädigt werden. Kann man feststellen, dass das Datenleck aus Ihrem Unternehmen kommt wird es richtig teuer. Betrifft der Datenklau all Ihre Kunden kann schnell eine Schadensumme von ca. 50.000 EUR je geschädigten Kunden anfallen. Dazu kommt noch die Analysekosten Ihres Systems mit geschätzt 50.000 EUR sowie Reputationsschäden und Umsatzrückgang. Je nach Größe Ihres Unternehmens kann sich diese Summe auf über 100.000 EUR belaufen.

Datensabotage:

Bei einer Datensabotage sind Ihre ganzen Unterlagen gelöscht worden. Ein Team von Spezialisten muss sich ca. 7 Tage lang mit der Wiederherstellung der Daten befassen. Alle anfallenden Kosten der Spezialisten sowie die Arbeitszeit werden Ihnen in Rechnung gestellt. Eine solche Rechnung kann schnell die 100.000 EUR-Marke knacken.

Eine Studie des Sicherheitsunternehmen Kaspersky zeigt, dass zielgerichtete Attacken besonders teuer sind. Die Unternehmensgröße spielt keine Rolle.

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